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Gordon-Bennett-Cup 2010

Eingetragen von Mirko Fridrici, Letzte Änderung: 2010-09-30 20:16:36

Titelbild zur Meldung

Der Gordon-Bennett-Cup ist nicht nur das ?teste Gas-Ballon-Rennen der Welt; er gilt auch als das h?teste. Dieser Eindruck scheint sich in diesem Jahr leider zu best?igen.

Das Rennen

In der Nacht von Samstag, den 25.09., auf Sonntag, den 26.09.2010, starteten im englischen Bristol 20 Teams aus 11 Nationen mit dem scheinbar einfachen Ziel, im Gasballon so weit wie m?lich zu kommen. Der Wind f?rte die Piloten zun?hst gen S?en ?er den ?melkanal nach Frankreich, dann hinaus auf die Biskaya und sp?er - etwa auf der H?e von Bordeaux - zur?k auf franz?isches Festland. Am Ende des ersten Tages erreichten die ersten Teams die Pyren?n, und da sich nicht alle Piloten eine Nachtfahrt ?er die Berge zumuten wollten, landeten einige Ballone bereits. F? die anderen Teams ging es weiter Richtung Mittelmeer, doch am Ende blieben nur 6 Mannschaften im Rennen, die eine erneute Fahrt ?er offenes Meer auf sich nahmen - darunter die deutschen Teams GER I (mit GB-Cup-Veteran Willi Eimers und Kopilot Ulrich Seel) sowie GER II (mit Matthias Zenge und dem oberbergischen Kopiloten Markus Pieper aus Wiehl).


H?hstleistung und Spannung pur

Mit der Fahrt auf das Mittelmeer begann der spannendste Teil des Rennens - und vielleicht sogar das spannendste Gordon-Bennett-Rennen aller Zeiten. Die italienischen Beh?den hatten n?lich im Vorfeld des Rennens darauf hingewiesen, dass der Luftraum ?er italienischem Grund und Boden (dazu z?len auch die Mittelmeerinseln wir Sardinien etc.!) f? Ballone bei Nacht geschlossen sei. F? die Piloten galt es also, die Fahrt so zu planen und durchzuf?ren, dass sie bei Tage ?er Italien sein w?den - und es war h?hst spannend, die verschiedenen Strategien der Teams zu verfolgen.

Soviel vorweg: Das Team Schweiz I um die Piloten Kurt Frieden und Pascal Witpr?htiger im Ballon HB-QKF w?lte allein die richtige Strategie: N?lich gleich am zweiten Tag hoch bleiben und schnell ?er das Mittelmeer und Italien hinweg. Der Plan ging auf, und die beiden fuhren fortan dem Rest des Feldes mit einem gro?n Vorsprung vorweg, weiter ?er die Adria und den Balkan bis an die K?te des Schwarzen Meers. Mit einer Distanz von insgesamt 2434 km (Luftlinie!) vom Startplatz waren sie nicht mehr zu schlagen. Eine unglaubliche Fahrt und Riesenleistung - Herzlichen Gl?kwunsch!

Die f?f Verfolger - neben den beiden deutschen Teams noch GBR 3, USA 2 und FRA 2 - vollbrachten aber ebenfalls tolle Leistungen bei Ihren Versuchen, den italienischen Luftraum bei Tag zu erwischen. Matthias Zenge und Markus Pieper vom Team Germany 2 beispielsweise nutzten mitten in der Nacht die Leewirkung hinter der Insel Korsika, um ihre Fahrt entsprechend zu verz?ern - und wurden dabei aber leider auch so weit n?lich abgelenkt, dass es f? sie nur noch f? den sechsten Platz reichen wird. Immer noch ein tolles Ergebnis f? die Gordon-Bennett-Newcomer!

Platz 2 ging am Ende verdient an das Team Germany I um Willi Eimers, der nach einer grandiosen Aufholjagd immerhin noch eine Strecke von 2312 km schaffte und sicher in Moldawien landete. Da er aber einen Tag nach dem Schweizer Team auf dem Balkan eintraf und die Winde immer mehr auf n?dliche Richtungen drehten, blieb ihm aufgrund der Begrenzung des Wettbewerbsgebiets keine Chance mehr, die Idealdistanz der Schweizer zu ?erbieten. Platz 3 schlie?ich ging an das britische Team um David Hempleman-Adams und Kopilot Simon Carey, die nach 2008 km in Serbien landeten (und damit immerhin noch die Franzosen schlagen konnten, was sie zuvor als ihr wichtigstes Ziel erkl?t hatten :) .


Freud und Leid

Zum Schluss aber l?st sich eine sehr besorgniserregende Meldung leider nicht verschweigen - die noch einmal die H?te des Rennens sowie nicht zuletzt auch das hohe Risiko bei solchen Extrem-Fahrten deutlich macht: Das US-amerikanische Team USA2 mit Pilot Richard Abruzzo und Kopilotin Carol Rymer-Davis wird seit dem Morgen des 29. Septembers vermisst. Die letzten automatischen Positionsmeldungen des GPS-Trackers gingen gegen 6 Uhr GMT bei der Rennleitung ein und zeigten den Ballon ?er der Adria, wenige Kilometer ?tlich der italienischen K?te. Zu dieser Zeiten zeigten Radarbilder Gewitterst?me in dieser Gegend, und es ist zu bef?chten, dass der Ballon und seine Besatzung in ernsthafte Schwierigkeiten geraten sind. Die italienische K?tenwache sucht die Region seit dem Nachmittag des 29.09. mit Flugzeugen, Schiffen und Hubschraubern ab; bislang ohne Erfolg. Die internationale Ballonfahrer-Gemeinschaft muss um zwei ihrer Mitglieder bangen; es gilt, weiter das Beste zu hoffen.

Alle Informationen rund um das Rennen sowie zum weiteren Verlauf der Such- und Rettungsaktionen f? das Team USA2 sind auf der offiziellen Homepage des Gordon-Bennett-Rennens zu finden:
http://www.gordonbennett2010.com/

Weitere Links:
Seite der deutschen Teams I und II: www.ballon.org
Teamseite der Schweizer Sieger (Swiss1)
Teamseite Hempleman-Adams / Carey (GBR3)

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